Unser WissensWerk

Unser WissensWerk bezeichnet den Berufsbildungsbereich der Recklinghäuser Werkstätten. Alle Menschen, deren Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt wurde, durchlaufen erst ein drei Monatiges Eingangsverfahren, ehe sie für 24 Monate ins WissensWerk wechseln. Hier lernen sie anhand harmonisierter Ausbildungsrahmenverträge ihr gewähltes Berufsfeld besser kennen und erlernen Fertigkeiten und Fähigkeiten.

WissensWerk-Gebäude der Recklinghäuser Werkstätten
Welche Berufsfelder werden im WissensWerk angeboten?

Der Berufsbildungsbereich der Recklinghäuser Werkstätten umfasst ein genauso umfangreiches Spektrum an Berufsfeldern. In folgenden Bereichen vermitteln wir den Menschen mit Behinderung Wissen und Fähigkeiten:

  • Baugruppenmechanik
  • Bürokommunikation
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Gebäudeservice
  • Gestaltung / Druck
  • Hauswirtschaft
  • Textilreinigung
  • Holz- und Kunststoffverarbeitung
  • Lager & Logistik
  • Metallverarbeitung
Zwei Menschen mit Behinderung bereiten Essen zu

Und wie wird im WissensWerk gearbeitet?

In der zweijährigen Berufsbildungsphase im WissensWerk arbeiten die Teilnehmenden überwiegend in Projekten. So stellen wir sicher, dass die Arbeit möglichst abwechslungsreich ist und viele verschiedene Aspekte der einzelnen Berufsfelder abgedeckt werden.  Auch Praktika innerhalb oder / und außerhalb der Werkstatt gehören zur Maßnahme dazu und fördern die Entwicklung einer beruflichen Perspektive.

 

2 junge Männer arbeiten am Ape-Projekt der Recklinghäuser Werkstätten
Was ist das Ziel der beruflichen Bildung?

Die allgemeine Zielsetzung des Berufsbildungsbereiches ist die Förderung und Stabilisierung von Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden, sowie die Qualifizierung in ausgewählten Berufsfeldern. Die Zielsetzung ist jeweils individuell und richtet sich nach der persönlichen, gesundheitlichen und beruflichen Biographie. Wir erarbeiten gemeinsam Perspektiven und erschließen neue Berufsfelder, wenn wir diese nicht im Regelsystem bereits anbieten. Im Bereich des betrieblichen Berufsbildungsbereichs sind wir flexibel und bemühen uns um starke Kooperationspartner.

 

Menschen mit Behinderung gestalten kreatives Kunstwerk
Was passiert danach?

Nach den zwei Jahren im WissensWerk sind die Teilnehmenden gut ausgebildet und wurden entsprechend ihrer Fähigkeiten auf das weitere Berufsleben vorbereitet. Wie genau es weiter geht ist ganz individuell und wird gemeinsam erarbeitet. Folgende Optionen gibt es:

  • Sie haben nach dem Berufsbildungsbereich die Möglichkeit in den Arbeitsbereich der Recklinghäuser Werkstätten einzumünden und in Ihrem ausgewählten Berufsfeld zu arbeiten. Die Recklinghäuser Werkstätten bieten an 11 Standorten im Kreis Recklinghausen unterschiedliche Gewerke an.
  • Sie können auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz mit Unterstützung der Dienststelle Berufliche Integration in einer Außenarbeitsgruppe der Recklinghäuser Werkstätten oder auf einem betrieblichen Arbeitsplatz tätig sein.
  • Wir unterstützen Sie auf dem Weg in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis.

 

Ausbildung im WissensWerk - junge Frau mit Behinderung lernt Neues

Und der nächste Schritt: einfach anrufen!

Am besten Sie kommen zu einem Gespräch vorbei. Rufen Sie uns gerne an. Wir machen dann einen Termin aus. Wir beantworten Ihre Fragen, beraten und unterstützen Sie auch in formalen Dingen.

Jutta Hübner, Leiterin des Berufsbildungsbereich der Recklinghäuser Werkstätten

Jutta Hübner

Leitung Berufsbildungsbereich

Telefonnummer 023619151-25

E-Mail Adresse j.huebner@diakonie-kreis-re.de

Adresse Alte Grenzstr. 90
45663 Recklinghausen